Thanksgiving in Kanada: Ernte, Tradition und Gemeinschaft auf Cape Breton

In Kanada wird das Thanksgiving am zweiten Montag im Oktober gefeiert, deutlich früher als in den USA. Diese zeitliche Verschiebung passt zur Erntesaison in Kanada, die meist bis Oktober endet. Thanksgiving ist in Kanada sowohl in europäischen als auch indigenen Traditionen verwurzelt, in denen Dankbarkeit für die Ernte und die Segnungen des Jahres im Mittelpunkt stehen.

Ursprung des kanadischen Thanksgiving

Die Ursprünge von Thanksgiving in Kanada gehen auf das Jahr 1578 zurück, als der englische Entdecker Martin Frobisher in Neufundland ein Fest veranstaltete, um seine sichere Ankunft in der Neuen Welt zu feiern. Dieses Ereignis, das oft als das erste europäische Thanksgiving in Nordamerika angesehen wird, fand mehrere Jahrzehnte vor dem amerikanischen Thanksgiving statt​.

Ein weiteres historisches Ereignis fand 1606 in Port Royal, Nova Scotia, statt, als Samuel de Champlain und seine französischen Siedler das Ordre de Bon Temps (Orden der guten Laune) gründeten. Diese Festessen dienten der Vorbeugung von Skorbut und stärkten das Gemeinschaftsgefühl zwischen den französischen Siedlern und den Mi’kmaq​.

Seit 1957 wird das Thanksgiving in Kanada am zweiten Montag im Oktober gefeiert, nachdem es vom kanadischen Parlament offiziell als Feiertag anerkannt wurde.

Traditionen des kanadischen Thanksgiving

Heute ist Thanksgiving in den meisten kanadischen Provinzen ein gesetzlicher Feiertag. In Nova Scotia, wo es kein gesetzlicher Feiertag ist, wird es jedoch weit verbreitet gefeiert. Ein traditionelles Festessen umfasst oft Truthahn, Füllung, Preiselbeersoße und Kürbiskuchen, wobei die Zutaten der Saison wie Äpfel und Kürbisse eine zentrale Rolle spielen​.

KI generiert

Auf Cape Breton Island wird Thanksgiving häufig mit dem Celtic Colours International Festival verbunden, einem mehrtägigen Fest, das die keltische Kultur der Region durch Musik und Kunst feiert.

Neben den traditionellen Feierlichkeiten wird auch die herbstliche Landschaft genutzt, sei es bei Wanderungen durch die farbenprächtige Natur oder bei Besuchen lokaler Bauernmärkte​.

Einzigartige Traditionen auf Cape Breton

Neben dem Celtic Colours Festival gibt es auf Cape Breton viele Aktivitäten, die das Thanksgiving-Wochenende bereichern. Wanderungen durch die herbstliche Landschaft, beispielsweise zu den Uisge Bàn Falls, sind eine beliebte Art, die Natur zu genießen und Dankbarkeit auszudrücken​. Viele Familien nutzen auch die Gelegenheit, gemeinsam die letzte Ernte des Jahres zu feiern, sei es durch traditionelle Rezepte oder durch den Besuch lokaler Bauernmärkte in Orten wie Mabou und Baddeck​.

Thanksgiving in Kanada, besonders in Nova Scotia und Cape Breton, ist eine Mischung aus historischen Traditionen und modernen Feiern. Es ist eine Zeit, in der man innehalten kann, um für die Ernte und die Gemeinschaft dankbar zu sein. Ob mit einem traditionellen Festessen oder durch die Erkundung der natürlichen Schönheit Cape Bretons, Thanksgiving bleibt ein fester Bestandteil der kanadischen Kultur und bringt Familien und Freunde zusammen.

Erntedankfest in Österreich

Das Erntedankfest in Österreich wird zwischen Ende September und Anfang Oktober gefeiert, wobei das genaue Datum je nach Region variiert. In ländlichen Gebieten findet es oft Ende September statt, während in städtischen Regionen, wie in Wien, der erste Sonntag im Oktober bevorzugt wird. Diese Variation hängt von den lokalen Traditionen und klimatischen Bedingungen ab. Das Fest drückt Dankbarkeit für die Ernte und die Versorgung mit Lebensmitteln aus. Typisch sind farbenfrohe Prozessionen, bei denen Erntekronen zur Kirche getragen und gesegnet werden. Diese Tradition zeigt die enge Verbindung zur Natur und zur Gemeinschaft, und der religiöse Aspekt spielt eine wichtige Rolle bei den Feierlichkeiten in Österreich.

Gefüllter Butternut-Kürbis

Zutaten:

  • 2 mittelgroße Butternut-Kürbisse
  • 1 Tasse gekochter Wildreis
  • 1/2 Tasse getrocknete Cranberries
  • 1/2 Tasse gehackte Walnüsse oder Pekannüsse
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 TL frische Salbeiblätter, gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

 

Zubereitung:

  • Kürbis vorbereiten: Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Butternut-Kürbisse der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Die Kürbishälften mit etwas Olivenöl einreiben und mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech legen. Etwa 40 Minuten im Ofen rösten, bis sie weich sind.
  • Füllung zubereiten: Während der Kürbis röstet, in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch darin anbraten, bis sie weich sind. Den gekochten Wildreis, Cranberries, Walnüsse und gehackte Salbei hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gut vermischen. Die Mischung einige Minuten kochen lassen.
  • Kürbis füllen: Sobald der Kürbis geröstet ist, aus dem Ofen nehmen und vorsichtig etwas Fruchtfleisch aushöhlen (etwa 1 cm Rand lassen). Das Kürbisfleisch zur Füllung geben und gut unterrühren. Anschließend die Füllung in die Kürbishälften füllen.
  • Finale Backzeit: Die gefüllten Kürbishälften wieder in den Ofen geben und für weitere 10-15 Minuten backen, bis sie gut durchgewärmt sind.

 

Serviervorschlag:
Den gefüllten Butternut-Kürbis in Scheiben schneiden und mit einem frischen grünen Salat oder geröstetem Gemüse servieren. Für zusätzliche Textur und Geschmack kann eine vegane Soße oder Tahini-Dressing dazu gereicht werden.

Hinweis: Dieses Gericht eignet sich hervorragend als festliches Hauptgericht und lässt sich leicht im Voraus zubereiten. Es kann je nach Geschmack mit anderen Nüssen oder Kräutern variiert werden.

Guten Appetit!

Zutaten:

  • Für den Teig:
    • 2 Tassen Weizenmehl (oder Dinkelmehl)
    • 1/2 Tasse vegane Butter (fest, in Stückchen)
    • 2-3 EL kaltes Wasser
    • 2 EL Zucker
    • 1 Prise Salz

 

  • Für die Füllung:
    • 500g frische oder gefrorene Kirschen (entsteint)
    • 1/3 Tasse Kokoszucker
    • 2 TL Maisstärke
    • 1/4 Tasse Wasser
    • 2 EL Zitronensaft
    • 2-3 EL Hartriegel-Gelee (optional)

 

Zubereitung:

  • Teig zubereiten: Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die vegane Butter mit den Fingern in die Mehlmischung einarbeiten, bis sie krümelig wird. Nach und nach kaltes Wasser hinzufügen und kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen.
  • Füllung vorbereiten: Die Kirschen zusammen mit Kokoszucker in einem Topf erhitzen. Zitronensaft, Maisstärke und Wasser hinzufügen und unter ständigem Rühren kochen, bis die Mischung eindickt. Optional: Hartriegel-Gelee einrühren.
  • Tarte backen: Den Teig ausrollen und in eine Tarteform geben. Die Kirschfüllung darauf verteilen und den restlichen Teig als Deckel oder in Streifenmuster legen. Bei 180°C etwa 25-30 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.

 

Serviervorschlag:
Die Tarte mit einer veganen Vanillecreme oder einem Schuss Hartriegel-Gelee als Garnitur servieren.

Hinweis: Du kannst den Teig auch im Voraus zubereiten und bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

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